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Ereignisdetails
Tornado · Bestätigt

Hainichen

23.04.1800 · Hainichen · Sachsen · Deutschland

Medien 0
Quellen & Links 5
Schäden 0
Chasing 0
Radar/Satellit 0
Koordinaten vorhanden
Schadensspurlänge 10 km
Verletzte 5
Tote 0

Beschreibung

Noch keine Beschreibung hinterlegt.


Fachliche Detaildaten

Strecke / Verlauf
Hainichen bis Roßwein
Schadensspurbreite
50 m
Schadensspurlänge
10 km
Erstreckung
100

Art laut Altdatenbank
Tornado
Anzahl
1
Intensitätsschätzung
Schadensbewertung durch einen Wetterexperten, Beschreibung der Schäden, zum Beispiel in einer Zeitung
Quelle der Intensität
http://www.tornadoliste.de/18000423hainichen.htm
Art der Quelle
Bericht in anderer Literatur
Unsicherheit / Zweifel
Nein
Landnutzung Start
Land
Landnutzung Ende
Land
Untergrund / Gelände
Land

Wolkenschlauch beobachtet
Ja
Windzone
Windzone 1 – Tiefland
Warnungen
Nein

Verletzte
5
Tote
0

PLZ / ZIP
09661
Nächstgelegener Ort
Chemnitz
Gebiet
Flach
Kontinent
Europa
Geogenauigkeit
1 km

Quellen und weiterführende Links

5 Einträge
Quelle 2
Quelle Hauptquelle forum.tornado-map.info extern öffnen
Quelle Quelle Alfred Wegener: Wind- und Wasserhosen in Europa
Link 2
Info 1
Info Info Dieser Tornado ist einer der beiden bisher bekannten F5-Fälle in Deutschland. Nach einigen Gewittern, die sich bereits mittags zusammenbrauten, baute sich in der Nähe von Freiberg eine besonders hohe Wolke auf, in deren Mitte sich ein langer Schlauchähnlicher weißer Nebelstrahl zu bilden anfieng, an Größe immer zunahm, und sich abwechselnd zur Erde neigte, bald sich wieder der schwarzen Wolke näherte. Dieses geschah unter steten schnellen Fort schwimmen der erwähnten Wolke. Nach wenigen Minuten näherte sich die Spitze dieses Schlauches ganz der Erde und strich mit unglaublicher Schnelligkeit mit Staub und Verwüstung begleitet, von Südwest nach Ost an der Oberfläche der Erde fort. Zwischen 16 und 17 Uhr wütete der Tornado hier, riß alles mit sich, außerhalb der Bahn war es windstill. In der Ortschaft Arnsdorf werden alle Dächer zerstört, danach ganze Häuser und Ställe in Dittersdorf. Dabei starben viele Kühe und Menschen wurden schwer verletzt. Dann folgte eine 50 Meter breite Schneise durch ein Waldgebiet, kein Baum blieb stehen. Einige Bäume wurden mehrere hundert Meter weiter geschleudert oder sogar der Rinde beraubt. In Etzdorf bei Roßwein wurden mehrere Häuser dem Erdboden gleichgemacht, trotzdem kam erstaunlicherweise niemand ums Leben, da die meisten Menschen um diese Zeit auf den Feldern außerhalb des Tornados waren, insgesamt gab es 5 Verletzte.

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