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Ereignisdetails
Tornado · Bestätigt

Dirlammen

01.07.1966 · Dirlammen · Hessen · Deutschland

Medien 0
Quellen & Links 4
Schäden 0
Chasing 0
Radar/Satellit 0
Koordinaten vorhanden
Verletzte 0
Tote 0
Sachschaden 20.000 bis 30.0

Beschreibung

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Fachliche Detaildaten

Strecke / Verlauf
Dirlammen, Rimlos
Erstreckung
100

Art laut Altdatenbank
Tornado
Detailtyp
Unknown
Intensitätsschätzung
Unbekannt
Art der Quelle
Bericht in anderer Literatur
Unsicherheit / Zweifel
Nein
Landnutzung Start
Land
Landnutzung Ende
Land
Untergrund / Gelände
Land

Windzone
Windzone 1a – Bergland
Weitere Wettererscheinungen
Keine

Sachschaden
20.000 bis 30.0
Verletzte
0
Tote
0

Gebiet
Flach
Kontinent
Europa

Quellen und weiterführende Links

4 Einträge
Quelle 2
Quelle Hauptquelle forum.tornado-map.info extern öffnen
Quelle Quelle Gudd, Martin; Gewitter und Gewitterschäden im südlichen hessischen Berg- und Beckenland und im Rhein-Main-Tiefland 1881 bis 1980 sowie Lauterbacher Anzeiger vom 06.07.1966
Link 1
Info 1
Info Info ... Besonders arg betroffen ist das Gebiet zwischen Dirlammen und Rimlos, wo eine Windhose mit überaus starken Sogkräften zerstörerisch wirkte. In Dirlammen stürzte die neu errichtete Scheune des Landwirts Robert Seling um, in Allmenrod wurden die Dächer mehrerer Anwesen abgedeckt, wobei zum Teil die Dachstühle mit zerstört wurden. Am ärgsten betroffen wurde hier das Anwesen des Landwirts Karl Greb, dessen flach geneigter Dachteil vollständig weggerissen wurde. Auch die völlige Zerstörung des am Dorfrand gelegenen Geräteschuppens von Altbürgermeister Zinn bedeutet einen erheblichen Schaden. Auf dem Wege von Allmenrod über Sickendorf nach Heblos wütete der Sturm in den Baumbeständen. Alte, im Fels verwurzelte Alleebäume wurden entwurzelt, elastische Pappeln und Birken geknickt, Obstbäume gespalten. Den größten Schaden aber richtete der Sturm bei dem Anwesen des Landwirts Schmelz in Rimlos an. Hier wurde die an das Wohnhaus angebaute Scheune förmlich abgedreht, so daß das Dach mit einem Teil der Giebelwand neben das Haus zu liegen kam. Der Rest der Scheune stürzte in sich zusammen und begrub unter anderen Geräten einen Mähdrescher und einen Heustapelwagen. Bemerkenswert bei den Dachschäden war, daß die schwereren und stärker geneigten Ziegeldächer dem Sog eher widerstanden als die leichter konstruierten und flacher geneigten Eternitdächer. Wie hoch der durch den Sturm verursachte Gesamtschaden ist, läßt sich noch nicht ganz absehen. Der reine Gebäudeschaden dürfte um die 20000 bis 30000 DM liegen...

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