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Ereignisdetails
Tornado · Bestätigt

Harburg

11.08.1963 · Harburg · Hamburg · Deutschland

Medien 0
Quellen & Links 4
Schäden 0
Chasing 0
Radar/Satellit 0
Koordinaten vorhanden
Verletzte 1
Tote 0

Beschreibung

Noch keine Beschreibung hinterlegt.


Fachliche Detaildaten

Erstreckung
100

Art laut Altdatenbank
Tornado
Detailtyp
Unknown
Intensitätsschätzung
Unbekannt
Art der Quelle
Zeitungsbericht
Unsicherheit / Zweifel
Nein
Landnutzung Start
Land
Landnutzung Ende
Land
Untergrund / Gelände
Land

Windzone
Windzone 1 – Tiefland
Weitere Wettererscheinungen
Keine

Verletzte
1
Tote
0

Gebiet
Flach
Kontinent
Europa

Quellen und weiterführende Links

4 Einträge
Quelle 2
Link 1
Info 1
Info Info Besonders Harburg wurde von dem gestrigen Unwetter heimgesucht. Eine Windhose entwurzelte dort Bäume, deckte Häuser ab und knickte einen Fabrikschornstein. Gewitterböen, die in fast allen Stadtteilen Wolkenbrüche verursachten, rissen auch das Hotelschiff Orion vom Ponton der Überseebrücke. Besonders heftig tobte das Unwetter in Harburg. Eine Windhose beschädigte insgesamt 83 Häuser, so an der Harburger Sehloßstraße, an der Straße Karnapp, an der Blohmetraße, am Autobahnzubringer, in der Woellmerstraße, Gazertstraße und in der Buxtehuder Straße. Mit einer Riesenfaust packten Böen vor allem in Heimfeld zu: Über 100 Straßenbäume wurden entwurzelt, geknickt oder verloren armstarke Äste. Bei einer Firma in der Blomstraße stürzte ein 20 Meter hoher Fabrikschornstein um. Wie nach einem Bombenangriff sah es in den Sehwarzenberg-Anlagen aus. Die Aufräumungsarbeiten dauerten Stunden. Polizei und Feuerwehr hatten Großalarm. Einer der Schwerpunkte ihres Einsatzes: die Eisenbahnbetriebswerkstätten der Schlachthofstraße, deren Dach auf die Fahrbahn geschleudert war. Es grenzt fast an ein Wunder, daß nur ein Mensch bei dem Unwetter zu Schaden kam. Die 12jährige Schülerin Marina L. aus Neugraben lief auf die Fahrbahn der Buxtehuder Straße, als um sie herum Dachpfannen auf den Bürgersteig prasselten. Dabei wurde das Mädchen von einem Personenwagen erfaßt und lebensgefährlich verletzt. Über 40 Bäume wurden allein Im Schwarzenbergpark entwurzelt. Heute hatten die Säge-Trupps den ganzen Tag zu tun.

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