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Ereignisdetails
Tornado · Bestätigt

Tornado bei Gangkofen

14.05.1961 · Gangkofen · Bayern · Deutschland

Medien 0
Quellen & Links 5
Schäden 0
Chasing 0
Radar/Satellit 0
Koordinaten vorhanden
Alte ID 55703
Verletzte 0
Tote 0

Beschreibung

Noch keine Beschreibung hinterlegt.


Fachliche Detaildaten

Erstreckung
100

Art laut Altdatenbank
Tornado
Detailtyp
Unknown
Anzahl
1
Intensitätsschätzung
Beschreibung der Schäden, zum Beispiel in einer Zeitung
Art der Quelle
Bericht in anderer Literatur
Unsicherheit / Zweifel
Nein
Landnutzung Start
Land
Landnutzung Ende
Land
Untergrund / Gelände
Land

Windzone
Windzone 1 – Tiefland
Weitere Wettererscheinungen
Keine

Gesamtschaden
ca. 3.000.000 D
Verletzte
0
Tote
0

Nächstgelegener Ort
Gemeinden Mitterskirchen, Hirschhorn, Gangkofen, Vorder- und Hinterreisach
Ortsbeschreibung
Kreis Eggenfelden
Gebiet
Flach
Kontinent
Europa

Quellen und weiterführende Links

5 Einträge
Quelle 2
Quelle Hauptquelle forum.tornado-map.info extern öffnen
Quelle Quelle Gefährdung von Kernkraftwerken durch Tromben. Bericht des Deutschen Wetterdienstes von G. Jurksch und A. Cappel vom 03. September 1976
Link 1
Info 1
Info Info Zahlreiche Dörfer wurden verwüstet / Über zwei Millionen DM Sachschaden - Weite Gebiete der niederbayerischen Landkreise Eggenfelden und Vilsbiburg wurden gestern nachmittag von einem heftigen Wirbelsturm heimgesucht. Das urplötzlich hereinbrechende Unwetter richtete einen Sachschaden von über zwei Millionen DM an. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Die Sturmböen fegten mit solcher Gewalt über die Dörfer, daß mehrere Gebäude wie Streichholzschachteln zusammenfielen. Zahlreiche Dächer wurden vom Sturm abgerissen, alte Baumbestände entwurzelt und sogar Stahlmasten einer Hochspannungsleitung geknickt. In den betroffenen Gebieten, vor allem in den Gemeinden Mitterskirchen, Hirschhorn, Gangkofen, Vorder- und Hinterreisach wurde sofort Katastrophenalarm gegeben. Noch in den späten Abendstunden waren Feuerwehr, Landpolizei und technische Nothilfe mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt.
Augenzeugenbericht 1
Augenzeugenbericht Augenzeugenbericht Wie von einer scharfen Sichel, die dicht über das Land fegte, abrasiert, wurden am Sonntag durch den Wirbelsturm in Niederbayern Dächer, Wälder und auch ganze Häuser. Besonders schwer betroffen von dieser in Deutschland ungewöhnlichen Unwetterkatastrophe wurde, wie berichtet, die Gemeinde Gangkofen (Kreis Eggenfelden). Noch heute morgen boten sich diese Bilder schlimmster Verwüstungen, und es wird noch Wochen dauern, bis die Spuren des Schwarzen Sonntags wieder verwischt sind. Die Bewohner des Bauernhauses werden vorläufig nicht wieder in ihr Haus einziehen können, dessen Dach von den Sturmböen mitgerissen wurde. Vielen Besitzern von Kraftfahrzeugen erging es wie jenem Gangkofener, der sein Fahrzeug nach dem Sturm völlig demoliert unter einem Trümmerberg wiederfand. Nach den vorläufigen Feststellungen wurden insgesamt 42 Anwesen zerstört oder schwer beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf etwa zwei bis drei Millionen DM geschätzt. Auf der Bahnstrecke Gangkofen - Frontenhausen blockierten umgestürzte Bäume mehrere Stunden lang den Zugverkehr. Besonders schwere Verluste haben die Bauern unter ihren Obstbaumbeständen zu verzeichnen. Im Landkreis Vilsbiburg wurde ein etwa drei Kilometer langer und hundert Meter breiter Streifen mit über hundertjährigem Baumbestand völlig abrasiert Bewohner der am schwersten betroffenen Ortschaften sagten: Als das Unwetter hereinbrach, glaubten wir, das Ende der Welt sei gekommen.

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